Für Unternehmen
Anwesenheit sagt nichts über Leistung. Mentale Gesundheit wird dann zum Thema der Geschäftsführung, wenn sie sich rechnen lässt. Einzelmaßnahmen nebeneinander ergeben kein System. Deshalb beginnt jedes Programm mit einer Diagnose: Sie zeigt, wo im Unternehmen Kapazität verloren geht und was das kostet.
ab 695 €Die Systematik
Phase 1
Diagnose
Jede Maßnahme braucht einen Ausgangswert, sonst bleibt ihre Wirkung Behauptung. Die Diagnose erhebt den Zustand auf drei Ebenen und übersetzt sie in Kennzahlen. Ergebnis ist die Produktivitätsbilanz, auf deren Grundlage über Umfang und Richtung des Programms entschieden wird.
Phase 2
System-Design
Befunde allein verändern keine Organisation. Aus der Diagnose entsteht ein Bauplan: Welche Maßnahme greift wo, und woran wird die Wirkung gemessen. Ergebnis ist die Systemarchitektur mit Roadmap und Messkonzept.
Phase 3
Umsetzung
Die Maßnahmen greifen auf drei Ebenen ineinander: Individuum, Team, Führung. Keynote, Trainings, Coachings und Inhouse-Formate, individuell zusammengestellt nach dem, was die Diagnose zeigt.
Phase 4
Wirkungsprüfung
Wirkungscheck nach sechs Monaten und Justieren der Roadmap. Anschließend geht die Steuerung in die Organisation über.
Die Bausteine
Die meisten Wege beginnen mit einer Keynote. 45 bis 90 Minuten, die der Organisation zeigen, worum es geht, bevor größere Entscheidungen anstehen. Wer weitergeht, startet mit dem Nervensystemcheck: Er zeigt, welche Bausteine Ihr Unternehmen braucht und in welcher Reihenfolge. Über jeden davon entscheiden Sie einzeln.
Gespräch anfragenWarum Leistung am Nervensystem hängt und was das im Arbeitsalltag bedeutet. Kein Appell an Disziplin, sondern die Neurobiologie dahinter: Warum Erschöpfung nichts mit Belastbarkeit zu tun hat. Mit einer gemeinsamen Sprache dafür, die vorher nicht da war.
Individuum, Team, Kultur. Das Ergebnis ist eine Produktivitätsbilanz mit Kostenschätzung. Sie beziffert Ihre stillen Leistungsverluste in Euro, benennt die größten Hebel und priorisiert Handlungen für zwölf Monate. Vorgestellt im Führungskreis.
Gearbeitet wird an den Belastungsmustern: was den Tag hochtreibt, was wieder runterbringt und wo beides im Arbeitsablauf hängt. Am Ende hat das Team Werkzeuge, die zwischen Terminen funktionieren, und eine gemeinsame Sprache für das, was sonst jeder allein klärt.
Konkrete Inhalte und Ablauf sind im Vorgespräch auf Ihr Team zugeschnitten.
Führung wirkt direkt auf das Nervensystem der Mitarbeitenden: über Erreichbarkeit, Entscheidungstempo, Klarheit in der Kommunikation. Zwei Tage arbeiten wir daran, wo diese Wirkung im Alltag entsteht.
Inhalt und Ablauf schneiden wir im Vorgespräch zu.
Entscheidungen unter Dauerlast, Verantwortung ohne Entlastungsventil, ein Kalender, der keine Erholung vorsieht. Gearbeitet wird an individuellen Mustern. Die Stunden liegen als Kontingent bereit und werden nach Bedarf abgerufen. Termine nach Ihrem Kalender.
Ein Prozess über mehrere Wochen statt eines Impulses an einem Tag. Vom eigenen Stressmuster über die Neurobiologie dahinter bis zu Regulation, die im Arbeitsalltag hält. Weil die Gruppe aus einem Team kommt, verändert sich mehr als die einzelne Person: Die Muster, die im Miteinander entstehen, werden gemeinsam sichtbar.
Für Schlüsselpositionen, deren Ausfall teuer wäre, und für Teams, die dauerhaft an der Grenze arbeiten.
Bewegung, Atem und wissenschaftliche Einordnung in zwei Stunden. Der Unterschied zum Vortrag: Hier wird nicht über Regulation gesprochen, hier wird sie erlebt. Das schafft in zwei Stunden eine Erfahrung, die auch nach Wochen abrufbar ist. Geeignet als Auftakt, als Teamtag-Baustein oder als Format neben der Klausur.
Die Rechnung
Fehltage sind gezählt und kalkuliert. Der größere Posten entsteht davor: bei den Menschen, die jeden Tag erscheinen und deren Leistung seit Monaten sinkt. Rund zwei Drittel der gesundheitsbedingten Kosten entfallen auf diesen Bereich.
Was davon bei Ihnen zusammenkommt, lässt sich erheben statt schätzen. Genau das leistet der Kapazitäts-Check.
Zum Kapazitäts-CheckMaßnahmen ohne Ausgangswert lassen sich weder priorisieren noch belegen. Nach zwölf Monaten steht die Frage im Raum, ob sich etwas verändert hat, und niemand kann sie beantworten.
Deshalb steht die Diagnose am Anfang. Sie ist die einzige Investition, die sich auch dann rechnet, wenn danach nichts mit mir folgt.
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