Gruppencoaching
Derselbe Prozess wie zu zweit, getragen von drei Menschen, die dasselbe kennen.
Der Unterschied
Inhaltlich laufen beide Formate dieselbe Strecke: verstehen, umdenken, regulieren.
Zu zweit folgt alles deinem Tempo und deinem Thema. In der Gruppe gibt es einen gemeinsamen Rahmen und dafür etwas, das im Einzelsetting fehlt. Die meisten beschreiben es so: Man fühlt sich verstanden, wenn andere Menschen Sätze sagen, die man selbst nie laut gesagt hat.
Ab fünf Menschen wird aus einem Coaching ein Seminar. Bei vier bleibt Raum, dass jede Person in jeder Session Präsenz bekommt. Deshalb sind die Plätze begrenzt.
Dein Nervensystem lernt Regulation an anderen Nervensystemen. Das ist einer der ältesten Mechanismen, die du hast.
Der Mehrwert
Ko-Regulation
Als Kind hast du Regulation über ein System neben dir gelernt, lange bevor es dir bewusst war. Der Mechanismus bleibt, er wird nur seltener genutzt. Wenn andere im Raum sind, die deine Situation kennen, kommst du zur Ruhe, bevor du selbst etwas getan hast. Das ist schlichtweg Physiologie, keine Stimmung.
Verstanden werden
Was du für dein Normal hältst, ist es vielleicht seit Jahren nicht mehr. Du merkst es erst neben Menschen, die ähnlich viel tragen. Was eine andere über sich erzählt, erkennst du sofort. Was du über dich erzählst, hörst du zum ersten Mal, wenn du es aussprichst.
Voneinander lernen
Du musst eine Situation nicht selbst durchlebt haben, damit sich bei dir etwas verschiebt. Jemanden zu sehen, der dir ähnlich ist und etwas bewältigt, verändert, was du dir selbst zutraust. In vier Menschen liegen vier Erfahrungsräume.
Die Grundlage
Albert Bandura beschreibt die stellvertretende Erfahrung als eine der vier Quellen von Selbstwirksamkeit: Wer Menschen wie sich selbst etwas bewältigen sieht, traut sich Vergleichbares danach eher zu. Nachzulesen in „Self-Efficacy: The Exercise of Control“, 1997.
Der Ablauf
Deine Muster. Ankommen in der Gruppe, gemeinsames Verständnis davon, wie Stress im Körper entsteht, und der Blick auf das Eigene.
Die Frühsignale. Woran merkst du, dass es kippt, bevor es kippt. Zwischen den Sessions wird beobachtet, hier wird ausgewertet.
Der Perspektivwechsel. Arbeit im Tandem: zwei Menschen sehen dasselbe Muster aus zwei Richtungen. Der Teil, der in der Gruppe stärker wirkt als zu zweit.
Regulation im Alltag. Werkzeuge, die zwischen zwei Terminen funktionieren. Kein Programm, das zusätzlich Zeit kostet.
Verankern. Rückschau auf den Prozess, eine eigene Landkarte der Frühsignale, und die Frage, was es braucht, damit das hält.
Termine
Tandem-Phase · drei Wochen
Dazwischen liegt bewusst mehr Zeit. Du arbeitest mit einer anderen Teilnehmerin am Perspektivwechsel, begleitet von geführten Audios.
Du bist vor Weihnachten fertig und gehst dieses Jahr endlich relaxed in die Feiertage.
Platz anfragenWas enthalten ist
1.220 €
Der nächste Schritt
30 Minuten, in denen du fragen kannst, was du wissen willst, und ich verstehe, wo du stehst. Was in diesen Wochen möglich wird, hängt davon ab, wer im Raum sitzt. Dafür nehme ich mir die Zeit.
Oder doch lieber zu zweit
Fünf feste Donnerstage für die Gruppe. Wenn dein Kalender das nicht hergibt oder du ein sehr spezifisches Thema mitbringst, ist das Stresskompetenz-Coaching vielleicht der bessere Weg.
Stresskompetenz-Coaching
Darf ich mitzählen?
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